Die Idee ist ja alt, in vergangenen Jahrhunderten,
und zuletzt noch in den Zwanziger Jahren, waren Salons beliebt.
Unabhängig und zufällig geäußert – eines
Abends beim Wein zwischen Tina und Ines, dass es doch ganz schön
wäre, Gäste einzuladen und dabei nicht nur über das
Übliche zu reden, sondern ein Thema vorzustellen. Und so entstand
der Salon.
PROGRAMM
20.30 Uhr: Einlass der Gäste
21.30 Uhr: BEGINN
Ouvertüre: Tree-Song
Plauderei über Aubry: Biographie, Anfänge seiner
Musik, Arbeiten für
Film und Theater, Kritiken
Hörbeispiele verschiedener CDs Videoausschnitte
des Balletts „Derives“
Filmsequenz „Killer Kid“
Finale: Steppe
ca.22.45: ENDE
anschl. ... eine lange Nacht
mit besonderen Gästen
30.05.2004
– 20:00 Uhr RENÉ AUBRY ENSEMBLE
„The alchimists of sound“ Schinkel-Kirche
Neuhardenberg Einziges Deutschl.-Konzert2004 (?)
STIMMEN
…
zu René Aubry:
„Man
kann sich leicht vorstellen, dass es kaum nennenswerter
Überzeugungsarbeit bedurfte, um das Pariser Publikum
kollektiv zu begeistern …“ Jörg Gebauer in
„Jazzthing“
„Fast
mag man vermuten, dass dieser Aubry ein Außerirdischer
ist, der uns eine ganz neue Musik von Gelassenheit, Spannung
und Bescheidenheit schenkt …“ Christian Rath in der „Badischen
Zeitung“
Natürlich! –
am 6. Februar fand der 1. Salon statt – unsere große Premiere.
Paul:
Wo war das, habt ihr extra
Räume angemietet, oder was muss ich mir vorstellen?
Ines:
Na Tina wohnt mit ihrer
Freundin in einer riesigen Wohnung. Die haben wir einfach salonfähig
gemacht.
Tina:
Ja und Gabi hat nicht schlecht gestaunt, dass sie
Gast in ihrer eigenen Wohnung war.
Paul:
Welches Thema hatte Euer Erster Salon?
Ines:
René Aubry, ein französischer Komponist
und Ausnahmemusiker.
Tina:
Ich kenne die Musik von René Aubry schon recht
lange, habe alle seine CD’s und fand, dass auch andere von ihm
erfahren sollten.
Paul:
Und wie habt ihr den Abend gestaltet?
Ines:
Wir unterhielten uns ein bisschen über ihn, zeigten
ein Video des Balletts „Derives“ von Carolyn Carlsson
zu seiner Musik, stellten natürlich viele Kompositionen vor und
Ausschnitte aus „Killer Kids,“ einem Film, zu dem Aubry
die Musik schrieb.
Tina:
Es war gar nicht einfach an das Filmmaterial zu gelangen,
aber schließlich ist es mir über lange Wege doch gelungen
und auch das Tanzarchiv Leipzig kenne ich jetzt. ... und zum Glück
hatte Ines gerade einen französischen Liebhaber, der uns die
Texte zu Aubrys Biographie aus dem Internet übersetzten konnte.
Sehr praktisch!
Ines:
Tina. – Wir wollten hier aber nicht über
mein Liebesleben reden, sondern über den ersten SALON!
Paul:
Ach ich fand’s grad spannend. Wer waren Eure
Gäste?
Ines:
Besondere! Freunde, Bekannte, Leute, von denen wir
glaubten, dass sie sich über einen solchen Abend freuen können.
Tina:
... und der Direktor der Agentur für Forschung
und Abenteuer – er ist extra aus München angereist.
Paul:
Und wie war die Stimmung? Seid ihr zufrieden?
Tina:
Da mußt Du schon die Gäste fragen. Ich
kann nur sagen, uns hat es riesigen Spaß gemacht, alle haben
uns und der Musik zugehört, die meisten wollten noch mehr und
es gab sogar Applaus.
Paul:
Wird es einen zweiten SALON geben?
Ines:
Ja – wir denken uns etwas Schönes aus,
Du wirst davon erfahren.
Für
Meinungen, Lob/Kritik, Themenvorschläge, Ideen für
weitere Events usw. rund um den Salon gibt es im Forum das
Board: